Protest gegen AKW Krümmel

Juni 2009
Vattenfall will Pannen-Raktor wieder anfahren / Solarier protestieren

Anti-Atom-Demo in Marschacht

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten protestieren in einer Pressemitteilung gegen das Wiederanfahren des AKW Krümmel. Vattenfall plant, das AKW möglichst bald wieder anzufahren und versucht die Bevölkerung der umliegenden Orte mit Informationen zu beruhigen, die nur bedingt der Wahrheit entsprechen. Leider haben die Bürger nur sehr begrenzte Möglichkeiten, den Bau oder Betrieb eines AKW zu unterbinden. Die wirksamste Möglichkeit wäre sicherlich, diesen Strom einfach nicht zu kaufen und zu einem Anbieter von echtem Ökostrom zu wechseln. Eine zusätzliche Möglichkeit besteht darin, die Erzeugung von Ökostrom zu unterstützen und sich am Bau einer derartigen Anlage zu beteiligen.

Zurzeit ist eine Photovoltaik-Anlage als Zeichen gegen das AKW in Marschacht auf der Sporthalle an der Elbuferstraße in Vorbereitung. Jeder Bürger – egal, wo er wohnt – kann sich ab 250 Euro an der Anlage beteiligen. Bislang haben in den letzten sechs Wochen so viele Bürger Anteile an der Betreiber-Genossenschaft gezeichnet, dass die Anlage noch in diesem Sommer errichtet wird. So soll in Sichtweite vom AKW Krümmel ein Bürger-Solarkraftwerk entstehen.

Errichtet und betrieben wird die Anlage von einer Genossenschaft, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien zu errichten und diese mit vergleichsweise kleineren Kapitalbeträgen zu finanzieren, welche von engagierten Bürgern zusammengetragen werden. Bei Renditen von voraussichtlich etwa 3 Prozent (vor Steuern) hat so jeder die Möglichkeit, aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun und Atomkraftwerke mittelfristig entbehrlich zu machen.

Infoveranstaltung in Marschachter Hof

Mai 2009
Bürgersolarkraftwerke werben für neue Anlage in Marschacht

Vortrag auf Info-Veranstaltung im Marschachter Hof

Die Bürgersolarkraftwerke hatten zu einer öffentlichen Infoveranstaltung zur Photovoltaikanlage auf der Sporthalle Marschacht im Marschachter Hof eingeladen. Nach einem Fachvortrag über die Notwendigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien informierte der Vorstand über die konkreten Schritte zur Errichtung der Photovoltaikanlage in Marschacht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind schon Anteile im Wert von insgesamt 43.000 Euro gezeichnet. Die Anlage könnte etwa 57.000 Euro kosten.

Solaranlage Klecken fertiggestellt

August 2008
Zweiter Teil geht ans Netz

Solaranlage auf dem Gemeindehaus in Klecken

Der zweite Teil der Solaranlage Klecken geht ans Netz. Damit produziert die vervollständigte Anlage umweltfreundlichen Solarstrom. Die Fertigstellung erfolgte schon vor einigen Monaten, doch die EWE hat den Anschluss verzögert.

Der erste Teil der Anlage ist im Dezember 2007 ans Netz gegangen.