Nachhaltige Mobilität in Gemeinschaft: Kooperieren und mitgestalten

März 2021

Eine neue Kooperation zwischen NATURSTROM und der Vianova eG i.G. markiert einen neuen Weg, um nachhaltigere Verkehrskonzepte umzusetzen und lokale Vereinigungen zu stärken. Das gemeinsame Service-Angebot von NATURSTROM und Vianova richtet sich neben Energiegesellschaften auch an andere gemeinschaftlich organisierte Gruppen.

Die deutschlandweit operierende Dachgenossenschaft Vianova eG bietet einen Baukasten für den Aufbau und Betrieb von Sharing mit Elektrofahrzeugen an, der je nach Bedarf angepasst werden kann. Dabei konzentriert sich die Vianova auf Dienstleistungen von der Entwicklung praxiserprobter Geschäftsmodelle bis zur Organisation des operierenden Tagesgeschäfts. Dazu dienen die selbstentwickelte Buchungsapp, die Kunden- und Fahrzeugverwaltung, eine voll digitalisierte Abrechnung bis hin zum 7-Tage-Hotline-Support. Erklärvideos für die Nutzung des Sharing-Angebots und Online-Tutorials, in denen sich ProjektentwicklerInnen und BetreiberInnen austauschen können, runden das Angebot ab. Der Betrieb der Fahrzeuge und die Abstimmung mit den Nutzer*innen bleiben dabei in der Hand der Betreibergesellschaft vor Ort.

Der Ansatz der Mitgestaltung als wesentliches Element für die Entstehung von Kompetenzen für die Verkehrswende vor Ort setzt nahtlos da an, wo NATURSTROM die Energiewende vorantreibt. Eine praxisgerechte Kombination aus emissionsfreier Stromerzeugung, Stromlieferung und Elektromobilität und die dadurch ermöglichte dezentrale Wertschöpfung, ist besonders vorteilhaft für Bürgerenergiegesellschaften.

 

e-Carsharing in Bürgerhand – ein Modell für unsere Genossenschaft?!

Juli 2020

e-Carsharing in Bürgerhand kombiniert die praktischen Vorteile des e-Carsharings mit dem guten Gefühl, gemeinsam mit Anderen Teil einer Veränderung zu sein. Dabei wird das Mobilitätskonzept Carsharing mit einer ökologischen Komponente (Ökostrom) und dem sozialen Gedanken (gemeinschaftliche Nutzung) verbunden.
e-Carsharing in Bürgerhand heißt:

  • Nicht gewinnorientierte Konzerne sondern Genossenschaften mit demokratischen Strukturen bringen e-Carsharing auf den Weg.
  • e-Carsharing-Standorte werden nach Bedarf entwickelt, dort, wo es Interessenten gibt: Mieterinnen und Mieter im Quartier, Hochschulen, Kommunen, Unternehmen.
  • Die Nutzerinnen und Nutzer leisten gemeinsam einen Beitrag für eine sinnvolle und zukunftsfähige Mobilität.

Um die Idee des e-Carsharings in Bürgerhand zu veranschaulichen, hier ein Video: e-Carsharing

Der Film e-Carsharing in Bürgerhand zeigt beispielhaft an der UrStrom BürgerEnergie-Genossenschaft aus Mainz, wie Menschen, die bislang mit fossilem Antrieb unterwegs waren, zu überzeugten Nutzern von e-Carsharing werden. Darüber hinaus erzählt der Film unterhaltsam, warum Elektro-Autos besser sind, als unsere bisherigen Verbrenner. Die Geschichten der UrStromMobil-Kunden machen auf leichte Art deutlich, dass das Teilen von elektrisch angetriebenen Autos richtig Sinn macht. Der Film richtet sich sowohl an Menschen, die ihre Mobilität umweltfreundlicher gestalten wollen als auch an interessierte BürgerEnergieGenossenschaften Deutschlands, die sich mit dem Gedanken tragen, ein solches e-CarSharing-Projekt in Bürgerhand vor der eigenen Haustür zu starten.

Weitere Videos von UrStrom eG:

Vorstand stellt sich breiter auf

Verstärkung bei der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG

Oktober 2017
Mit einem um zwei Mitglieder erweiterten Vorstand hat die Energiegenos-senschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG sich breiter aufgestellt: Neben den bewährten Vorstandsmitgliedern Norbert Stein (Vorsitzender), Stefan Lübben (stellvertretender Vorsitzender) und Petra Reinken kom-plettieren seit Kurzem Silvia Ogiolda und Horst Rudolph das Gremium. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Nun, da die Arbeit auf weitere Schultern verteilt wurde, kann die Genossenschaft bestehende Projekte intensiver betreuen und neue Aufgaben angehen.

von links: Stefan Lübben, Silvia Ogiolda, Petra Reinken, Horst Rudolph, Norbert Stein

Schon im vergangenen Jahr hat eine Satzungsänderung den Weg frei gemacht für eine breitere inhaltliche Ausrichtung. Zwar werden immer noch vorrangig Solaranlagen für die Stromerzeugung auf geeigneten Dä-chern betrieben, doch können die Bürger-Solarkraftwerke ihre Tätigkeiten nun beispielswiese auch auf den Bau und Betrieb von Blockheizkraftwer-ken oder die Beteiligung an Windenergieanlagen ausweiten. „Wir wollen aktiv an der Energiewende mitwirken“, sagt der Vorsitzende Norbert Stein. „Dafür suchen wir weiterhin geeignete Dächer ab 200 Quadratmeter für den Bau von Photovoltaikanlagen, freuen uns aber, dass wir nach der Satzungsänderung auch in andere Richtungen denken können.“ Um diese Öffnung deutlich zu machen, ist die Energiegenossenschaft jetzt auch unter dem Namen „Rosengartenenergie“ im Internet und per Mail erreichbar.

Um die Energiewende voranzubringen, werben die Bürger-Solarkraftwerke in einer Kooperation mit Naturstrom auch für den Anbieterwechsel.

Naturstrom – und sein Vertriebspartner Grünstromwerk – haben dafür sogenannte Regionalstromtarife im Angebot. Der Regionalstromtarif Süder-
elbe steht allen Bewohnern des Landkreises Harburg und Umgebung zur Verfügung: https://www.gruenstromwerk.de/suederelbe.

Der Tarif richtet sich insbesondere an Bürger, die noch Kohle- oder Atom-strom beziehen und das nicht mehr wollen. „Je mehr Menschen sich für einen Öko-Anbieter entscheiden, desto grüner wird der gesamte Strommix“, bekräftigt Vorsitzender Stein. Wenn die Menschen zudem noch Mitglieder der Bürger-Solar-Genossenschaft würden, profitierten sie zusätzlich, genau wie die Genossenschaft.

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG ist per E-Mail an kon-takt@rosengartenenergie.de zu erreichen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rosengartenenergie.de.

Infoveranstaltung in Marschachter Hof

Mai 2009
Bürgersolarkraftwerke werben für neue Anlage in Marschacht

Vortrag auf Info-Veranstaltung im Marschachter Hof

Die Bürgersolarkraftwerke hatten zu einer öffentlichen Infoveranstaltung zur Photovoltaikanlage auf der Sporthalle Marschacht im Marschachter Hof eingeladen. Nach einem Fachvortrag über die Notwendigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien informierte der Vorstand über die konkreten Schritte zur Errichtung der Photovoltaikanlage in Marschacht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind schon Anteile im Wert von insgesamt 43.000 Euro gezeichnet. Die Anlage könnte etwa 57.000 Euro kosten.

Solaranlage Klecken fertiggestellt

August 2008
Zweiter Teil geht ans Netz

Solaranlage auf dem Gemeindehaus in Klecken

Der zweite Teil der Solaranlage Klecken geht ans Netz. Damit produziert die vervollständigte Anlage umweltfreundlichen Solarstrom. Die Fertigstellung erfolgte schon vor einigen Monaten, doch die EWE hat den Anschluss verzögert.

Der erste Teil der Anlage ist im Dezember 2007 ans Netz gegangen.