Reges Interesse auf dem Buchholzer Stadtfest

September 2022

auf dem Stadtfest Buchholz 2022

Auch in diesem Jahr präsentierte sich unsere Genossenschaft mit einem Stand auf dem Buchholzer Stadtfest.

Betreut wurde unser Stand am Samstag und auch Sonntag von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrats.
Dabei kamen viele Besucher auf uns zu, um unsere Genossenschaft kennen zu lernen oder sie sogar aktiv bzw. finanziell zu unterstützen. Wir konnten unsere alten und neueren Anlagen vorstellen und auch ein neues Projekt in Neu Wulmstorf präsentieren.
Fragen zum Bau von Solaranlagen auf Privatdächern mussten wir unbeantwortet lassen, da unser Konzept hauptsächlich den Bau und Betrieb von größeren Anlagen auf öffentlichen Gebäuden vorsieht.

Das Projekt eines e-Carsharing in geeigneten Quartieren wurde mit Interesse aufgenommen. Bedingung ist, dass sich eine Gruppe von Teilnehmer:innen (einer Hausgemeinschaft bzw. Nachbarschaft) findet, die e-Carsharing regelmäßig nutzen und ggf. organisieren / betreuen möchte.
Auch konnten sich Gesprächspartner:innen dieses Konzept als eine gute Ergänzung zum ÖPNV im ländlichen Raum (z. B. in Handeloh) vorstellen.

Generalversammlung 2022

Juni 2022
Über 30 Genossenschaftsmitglieder der Bürgersolarkraftwerke Rosengarten trafen sich am 2. Juni 2022 in Nenndorf zur jährlichen Generalversammlung.
Der Vorstand stellte seine Arbeit im Jahr 2021 vor. Der Kauf zweier zusätzlicher PV-Anlagen in Roydorf und Meckelfeld konnte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Die Mitgliederentwicklung und die Finanzlage entwickeln sich weiterhin sehr positiv. Die GV beschloss die Ausschüttung des Bilanzgewinns an seine Mitglieder.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Unger berichtete, dass nach dem Ausscheiden von Petra Reinken aus dem Vorstand, der AR zwei neue Vorstandsmitglieder ernannt hat:
Gerd Baum aus dem Bereich Blau-Weiß Buchholz und Heino Krüger vom Klimaforum Neu Wulmstorf.

v.l.: Heino Krüger, Gerd Baum

Bei den Wahlen zum neuen Aufsichtsrat wurden von der Versammlung Peter van der Reest, Joachim Zinnecker und Helmut Unger für zwei Jahre wiedergewählt. Neu in den AR wurden Peter Boser vom Klimaforum Neu Wulmstorf und Karim Jah von Open House gewählt.

der neuer Aufsichtsrat: Peter van der Reest, Joachim Zinnecker, Karim Jah, Helmut Unger, Volkmar Block, Peter Boser (nicht im Bild: Ingrid Greiner)

elektrotechnische Überprüfung der Anlagen MeckRoy

April 2022
Am 31.03.2022 fand die elektrotechnische Untersuchung der Anlagen in Meckelfeld und in Roydorf statt. Die Anlagen müssen in regelmäßigen Abständen nach der DGUV V3 untersucht werden. Hierzu einige Fotos von der Begehung und Prüfung der Anlage auf dem Gymnasium in Winsen Roydorf.
Diese besteht aus 815 Modulen und 7 Wechselrichtern und erbringt damit eine Leistung von knapp 200 kWp.
Alle Module sind in einem funktionstüchtigen Zustand. Allerdings gibt es Verschmutzungen am unteren Rand.

Die Steckerverbindungen sind okay und die Kabel liegen nicht auf der Dachoberfläche. Gewinde von Halteschrauben teilweise rostig.

Die Wechselrichter sind in Ordnung aber Sicherungen müssen erneuert werden.

Aktuelles vom Vorstand

März 2022
Unsere Kollegin Petra Reinken ist im November 2021 aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie hat sich viele Jahre um unsere Finanzen gekümmert, die Anlage in Marschacht betreut und in den letzten Monaten zähe Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG um eine Freiflächenanlage geführt. Wir danken ihr für ihre langjährige, zuverlässige und engagierte Arbeit.
Unser Bahn-Projekt hat jetzt Gerd Baum allein übernommen. Er ist Ende Februar vom Aufsichtsrat in den Vorstand bestellt worden und wird sich künftig auch um die Akquise von Großkunden kümmern.
Gerd Baum ist als Vertreter von Blau-Weiss Buchholz e.V. zu unserer Genossenschaft gestoßen und unterstützt uns auch bei der Betreuung der dortigen Anlagen.
Zum 01.01.2022 hat die Bürgersolarkraftwerke Rosengarten eG zwei große PV- Anlagen in Meckelfeld und Roydorf von der Solargenossenschaft Elbe-Heide übernommen. Dadurch hat sich die Gesamtleistung unserer Anlagen annähernd verdoppelt, allerdings hat sich auch unsere ehrenamtliche Arbeit erhöht.

Der aktuelle Vorstand: Stefan Lübben, Norbert Stein, Silvia Ogiolda, Horst Rudolph, Gerd Baum

Vorstand stellt sich neu auf

Verstärkung bei der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG

Februar 2020

Mit einem um zwei Mitglieder erweiterten Vorstand hat die Energiegenossenschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG sich breiter aufgestellt: Neben den Vorstandsmitgliedern Norbert Stein (Vorsitzender) und Stefan Lübben (stellvertretender Vorsitzender) komplettieren Silvia Ogiolda und Horst Rudolph das Gremium. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Petra Reinken schied Ende 2021 aus dem Vorstand aus. Wir danken Petra sehr herzlich für ihren engagierten Einsatz!

Schon im vergangenen Jahr hat eine Satzungsänderung den Weg frei gemacht für eine breitere inhaltliche Ausrichtung. Zwar werden immer noch vorrangig Solaranlagen für die Stromerzeugung auf geeigneten Dächern betrieben, doch können die Bürger-Solarkraftwerke ihre Tätigkeiten nun beispielswiese auch auf den Bau und Betrieb von Blockheizkraftwerken oder die Beteiligung an Windenergieanlagen ausweiten. „Wir wollen aktiv an der Energiewende mitwirken“, sagt der Vorsitzende Norbert Stein. „Dafür suchen wir weiterhin geeignete Dächer ab 200 Quadratmeter für den Bau von Photovoltaikanlagen, freuen uns aber, dass wir nach der Satzungsänderung auch in andere Richtungen denken können.“

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG ist per E-Mail an kontakt@rosengartenenergie.de zu erreichen.

Nachhaltige Mobilität in Gemeinschaft: Kooperieren und mitgestalten

März 2021

Eine neue Kooperation zwischen NATURSTROM und der Vianova eG i.G. markiert einen neuen Weg, um nachhaltigere Verkehrskonzepte umzusetzen und lokale Vereinigungen zu stärken. Das gemeinsame Service-Angebot von NATURSTROM und Vianova richtet sich neben Energiegesellschaften auch an andere gemeinschaftlich organisierte Gruppen.

Die deutschlandweit operierende Dachgenossenschaft Vianova eG bietet einen Baukasten für den Aufbau und Betrieb von Sharing mit Elektrofahrzeugen an, der je nach Bedarf angepasst werden kann. Dabei konzentriert sich die Vianova auf Dienstleistungen von der Entwicklung praxiserprobter Geschäftsmodelle bis zur Organisation des operierenden Tagesgeschäfts. Dazu dienen die selbstentwickelte Buchungsapp, die Kunden- und Fahrzeugverwaltung, eine voll digitalisierte Abrechnung bis hin zum 7-Tage-Hotline-Support. Erklärvideos für die Nutzung des Sharing-Angebots und Online-Tutorials, in denen sich ProjektentwicklerInnen und BetreiberInnen austauschen können, runden das Angebot ab. Der Betrieb der Fahrzeuge und die Abstimmung mit den Nutzer*innen bleiben dabei in der Hand der Betreibergesellschaft vor Ort.

Der Ansatz der Mitgestaltung als wesentliches Element für die Entstehung von Kompetenzen für die Verkehrswende vor Ort setzt nahtlos da an, wo NATURSTROM die Energiewende vorantreibt. Eine praxisgerechte Kombination aus emissionsfreier Stromerzeugung, Stromlieferung und Elektromobilität und die dadurch ermöglichte dezentrale Wertschöpfung, ist besonders vorteilhaft für Bürgerenergiegesellschaften.

 

e-Carsharing in Bürgerhand – ein Modell für unsere Genossenschaft?!

Juli 2020

e-Carsharing in Bürgerhand kombiniert die praktischen Vorteile des e-Carsharings mit dem guten Gefühl, gemeinsam mit Anderen Teil einer Veränderung zu sein. Dabei wird das Mobilitätskonzept Carsharing mit einer ökologischen Komponente (Ökostrom) und dem sozialen Gedanken (gemeinschaftliche Nutzung) verbunden.
e-Carsharing in Bürgerhand heißt:

  • Nicht gewinnorientierte Konzerne sondern Genossenschaften mit demokratischen Strukturen bringen e-Carsharing auf den Weg.
  • e-Carsharing-Standorte werden nach Bedarf entwickelt, dort, wo es Interessenten gibt: Mieterinnen und Mieter im Quartier, Hochschulen, Kommunen, Unternehmen.
  • Die Nutzerinnen und Nutzer leisten gemeinsam einen Beitrag für eine sinnvolle und zukunftsfähige Mobilität.

Um die Idee des e-Carsharings in Bürgerhand zu veranschaulichen, hier ein Video: e-Carsharing

Der Film e-Carsharing in Bürgerhand zeigt beispielhaft an der UrStrom BürgerEnergie-Genossenschaft aus Mainz, wie Menschen, die bislang mit fossilem Antrieb unterwegs waren, zu überzeugten Nutzern von e-Carsharing werden. Darüber hinaus erzählt der Film unterhaltsam, warum Elektro-Autos besser sind, als unsere bisherigen Verbrenner. Die Geschichten der UrStromMobil-Kunden machen auf leichte Art deutlich, dass das Teilen von elektrisch angetriebenen Autos richtig Sinn macht. Der Film richtet sich sowohl an Menschen, die ihre Mobilität umweltfreundlicher gestalten wollen als auch an interessierte BürgerEnergieGenossenschaften Deutschlands, die sich mit dem Gedanken tragen, ein solches e-CarSharing-Projekt in Bürgerhand vor der eigenen Haustür zu starten.

Weitere Videos von UrStrom eG:

Frühjahrsputz unserer Solaranlagen

März 2020
Erstmals haben wir unsere ältere Anlage von Buchholz Blau-Weiß am 15. 2. und die Anlagen in Wilhelmsburg auf dem Wohnblock Open House am 8. 3. einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Notwendig waren die Reinigungsarbeiten, weil sich im Laufe der Jahre ein Staubschleier, Vogelkot-Reste und im unteren 10 cm Bereich auch Algenbewuchs gebildet hatten.
Glück hatten wir mit beiden Terminen, weil es zwar jeweils kalt aber trocken und auch etwas sonnig war.

Mit großem, mehrstündigen Einsatz waren Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, Freunde sowie Anwohner dabei, mit Schrubber, Wurzelbürste und Feudel die großen Solarflächen zu reinigen. Nun ist alles wieder blitzblank.
Wir danken allen Aktiven für diesen Einsatz.


Bürgersolarkraftwerke präsent

September 2019
Bei herrlichem Wetter und großem Zulauf fand am 7. und 8. September in Buchholz das jährliche Stadtfest statt.
Wie jedes Jahr stellten sich viele Initiativen und Vereine mit Ständen und Aktionen dem Publikum vor.

Erstmals haben auch wir uns als regionale Solargenossenschaft mit einem Stand am Samstag vorgestellt. Betreut wurde unser Stand für den Vorstand von Silvia Ogiolda und von den Aufsichtsratsmitgliedern Ingrid Greiner und Helmut Unger. Die Besucher und Besucherinnen erhielten von ihnen informative Einblicke in unsere ‚ehrenamtliche‘ Arbeit und Informationen zu den von uns bisher realisierten Photovoltaikanlagen.
Bei vielen intensiven Gesprächen konnten wir auch auf unseren Kooperations-Partner Naturstromwerk hinweisen, der einen günstigen Tarif für regionalen Ökostrom anbietet.

Solarstromperspektiven für Niedersachsen

Juni 2019
Wir haben Anfang Juni 2019 an der Fachtagung „Solarstromperspektiven für Niedersachsen“ in Hannover teilgenommen – uns sind guter Laune von der Tagung nach Hause gefahren. Denn die vortragenden Experten – allen voran Rolf Brendel, Leiter des Instituts für Solarforschung in Hameln, machten den Teilnehmern Mut: Es stecke noch viel Entwicklungspotenzial in der Solarenergie. Sowohl was die Weiterentwicklung der Technik angehe, als auch bei den verfügbaren Flächen sei noch viel Luft nach oben.

Erfreulich auch die Einschätzung des Referenten Enno Wieben, bei der EWE Netz in Oldenburg tätig als Entwicklungsleiter Energiesysteme. Er sieht die Netze als belastbar an, auch mit dem unregelmäßig gelieferten Strom aus erneuerbaren Energien fertig zu werden, und stellte dar, dass Technik, die noch vor wenigen Jahren als nicht umsetzbar galt, heute schon selbstverständlich sei.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das der Umsetzung der Energiewende einst den entscheidenden Impuls gegeben hatte, wurde von den Fachleuten inzwischen teilweise als Hemmschuh ausgemacht – zu detailversessen, zu kompliziert, mit Einzelregelungen, die den Ausbau der Erneuerbaren eher behindern als fördern. Die Tagungsteilnehmer sprachen über Chancen und Hemmnisse der Solarenergie, den politischen Willen und die wirtschaftlichen Potenziale, die Kombination von Wind und Sonne und den Einsatz von Speichern. Es war ein reger Austausch, zu dem die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), die den Tag organisiert hatte, jetzt jährlich einladen will.

Die mehr als 120 Fachleute und Teilnehmer demonstrieren bildlich, dass die Deckelung des PV-Ausbaus „weg“ muss (Foto: Ulrich Pucknat; Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies vorne, linke Mitte). Nach heutigem Stand endet die Einspeisevergütung für Solarstrom 2020/2021 – dann werden 52 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland installiert sein, und nur bis zu diesem Ausbauziel ist die Einspeisevergütung zugesagt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bisher keine weitere Regelung getroffen, so dass der Solarstrom-Ausbau erneut ins Stocken geraten könnte. Der Bedarf an Strom aus Photovoltaik liegt jedoch um ein Vielfaches höher, damit die Klimaschutzziele erreicht werden können.