elektrotechnische Überprüfung der Anlagen MeckRoy

Am 31.03.2022 fand die elektrotechnische Untersuchung der Anlagen in Meckelfeld und in Roydorf statt. Die Anlagen müssen in regelmäßigen Abständen nach der DGUV V3 untersucht werden. Hierzu einige Fotos von der Begehung und Prüfung der Anlage auf dem Gymnasium in Winsen Roydorf.
Diese besteht aus 815 Modulen und 7 Wechselrichtern und erbringt damit eine Leistung von knapp 200 kWp.
Alle Module sind in einem funktionstüchtigen Zustand. Allerdings gibt es Verschmutzungen am unteren Rand.

Die Steckerverbindungen sind okay und die Kabel liegen nicht auf der Dachoberfläche. Gewinde von Halteschrauben teilweise rostig.

Die Wechselrichter sind in Ordnung aber Sicherungen müssen erneuert werden.

Aktuelles vom Vorstand

März 2022
Unsere Kollegin Petra Reinken ist im November 2021 aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie hat sich viele Jahre um unsere Finanzen gekümmert, die Anlage in Marschacht betreut und in den letzten Monaten zähe Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG um eine Freiflächenanlage geführt. Wir danken ihr für ihre langjährige, zuverlässige und engagierte Arbeit.
Unser Bahn-Projekt hat jetzt Gerd Baum allein übernommen. Er ist Ende Februar vom Aufsichtsrat in den Vorstand bestellt worden und wird sich künftig auch um die Akquise von Großkunden kümmern.
Gerd Baum ist als Vertreter von Blau-Weiss Buchholz e.V. zu unserer Genossenschaft gestoßen und unterstützt uns auch bei der Betreuung der dortigen Anlagen.
Zum 01.01.2022 hat die Bürgersolarkraftwerke Rosengarten eG zwei große PV- Anlagen in Meckelfeld und Roydorf von der Solargenossenschaft Elbe-Heide übernommen. Dadurch hat sich die Gesamtleistung unserer Anlagen annähernd verdoppelt, allerdings hat sich auch unsere ehrenamtliche Arbeit erhöht.

Der aktuelle Vorstand: Stefan Lübben, Norbert Stein, Silvia Ogiolda, Horst Rudolph, Gerd Baum

Vorstand stellt sich neu auf

Verstärkung bei der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG

Februar 2020

Mit einem um zwei Mitglieder erweiterten Vorstand hat die Energiegenossenschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG sich breiter aufgestellt: Neben den Vorstandsmitgliedern Norbert Stein (Vorsitzender) und Stefan Lübben (stellvertretender Vorsitzender) komplettieren Silvia Ogiolda und Horst Rudolph das Gremium. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Petra Reinken schied Ende 2021 aus dem Vorstand aus. Wir danken Petra sehr herzlich für ihren engagierten Einsatz!

Schon im vergangenen Jahr hat eine Satzungsänderung den Weg frei gemacht für eine breitere inhaltliche Ausrichtung. Zwar werden immer noch vorrangig Solaranlagen für die Stromerzeugung auf geeigneten Dächern betrieben, doch können die Bürger-Solarkraftwerke ihre Tätigkeiten nun beispielswiese auch auf den Bau und Betrieb von Blockheizkraftwerken oder die Beteiligung an Windenergieanlagen ausweiten. „Wir wollen aktiv an der Energiewende mitwirken“, sagt der Vorsitzende Norbert Stein. „Dafür suchen wir weiterhin geeignete Dächer ab 200 Quadratmeter für den Bau von Photovoltaikanlagen, freuen uns aber, dass wir nach der Satzungsänderung auch in andere Richtungen denken können.“

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG ist per E-Mail an kontakt@rosengartenenergie.de zu erreichen.

Nachhaltige Mobilität in Gemeinschaft: Kooperieren und mitgestalten

März 2021

Eine neue Kooperation zwischen NATURSTROM und der Vianova eG i.G. markiert einen neuen Weg, um nachhaltigere Verkehrskonzepte umzusetzen und lokale Vereinigungen zu stärken. Das gemeinsame Service-Angebot von NATURSTROM und Vianova richtet sich neben Energiegesellschaften auch an andere gemeinschaftlich organisierte Gruppen.

Die deutschlandweit operierende Dachgenossenschaft Vianova eG bietet einen Baukasten für den Aufbau und Betrieb von Sharing mit Elektrofahrzeugen an, der je nach Bedarf angepasst werden kann. Dabei konzentriert sich die Vianova auf Dienstleistungen von der Entwicklung praxiserprobter Geschäftsmodelle bis zur Organisation des operierenden Tagesgeschäfts. Dazu dienen die selbstentwickelte Buchungsapp, die Kunden- und Fahrzeugverwaltung, eine voll digitalisierte Abrechnung bis hin zum 7-Tage-Hotline-Support. Erklärvideos für die Nutzung des Sharing-Angebots und Online-Tutorials, in denen sich ProjektentwicklerInnen und BetreiberInnen austauschen können, runden das Angebot ab. Der Betrieb der Fahrzeuge und die Abstimmung mit den Nutzer*innen bleiben dabei in der Hand der Betreibergesellschaft vor Ort.

Der Ansatz der Mitgestaltung als wesentliches Element für die Entstehung von Kompetenzen für die Verkehrswende vor Ort setzt nahtlos da an, wo NATURSTROM die Energiewende vorantreibt. Eine praxisgerechte Kombination aus emissionsfreier Stromerzeugung, Stromlieferung und Elektromobilität und die dadurch ermöglichte dezentrale Wertschöpfung, ist besonders vorteilhaft für Bürgerenergiegesellschaften.

 

e-Carsharing in Bürgerhand – ein Modell für unsere Genossenschaft?!

Juli 2020

e-Carsharing in Bürgerhand kombiniert die praktischen Vorteile des e-Carsharings mit dem guten Gefühl, gemeinsam mit Anderen Teil einer Veränderung zu sein. Dabei wird das Mobilitätskonzept Carsharing mit einer ökologischen Komponente (Ökostrom) und dem sozialen Gedanken (gemeinschaftliche Nutzung) verbunden.
e-Carsharing in Bürgerhand heißt:

  • Nicht gewinnorientierte Konzerne sondern Genossenschaften mit demokratischen Strukturen bringen e-Carsharing auf den Weg.
  • e-Carsharing-Standorte werden nach Bedarf entwickelt, dort, wo es Interessenten gibt: Mieterinnen und Mieter im Quartier, Hochschulen, Kommunen, Unternehmen.
  • Die Nutzerinnen und Nutzer leisten gemeinsam einen Beitrag für eine sinnvolle und zukunftsfähige Mobilität.

Um die Idee des e-Carsharings in Bürgerhand zu veranschaulichen, hier ein Video: e-Carsharing

Der Film e-Carsharing in Bürgerhand zeigt beispielhaft an der UrStrom BürgerEnergie-Genossenschaft aus Mainz, wie Menschen, die bislang mit fossilem Antrieb unterwegs waren, zu überzeugten Nutzern von e-Carsharing werden. Darüber hinaus erzählt der Film unterhaltsam, warum Elektro-Autos besser sind, als unsere bisherigen Verbrenner. Die Geschichten der UrStromMobil-Kunden machen auf leichte Art deutlich, dass das Teilen von elektrisch angetriebenen Autos richtig Sinn macht. Der Film richtet sich sowohl an Menschen, die ihre Mobilität umweltfreundlicher gestalten wollen als auch an interessierte BürgerEnergieGenossenschaften Deutschlands, die sich mit dem Gedanken tragen, ein solches e-CarSharing-Projekt in Bürgerhand vor der eigenen Haustür zu starten.

Weitere Videos von UrStrom eG:

Frühjahrsputz unserer Solaranlagen

März 2020
Erstmals haben wir unsere ältere Anlage von Buchholz Blau-Weiß am 15. 2. und die Anlagen in Wilhelmsburg auf dem Wohnblock Open House am 8. 3. einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Notwendig waren die Reinigungsarbeiten, weil sich im Laufe der Jahre ein Staubschleier, Vogelkot-Reste und im unteren 10 cm Bereich auch Algenbewuchs gebildet hatten.
Glück hatten wir mit beiden Terminen, weil es zwar jeweils kalt aber trocken und auch etwas sonnig war.

Mit großem, mehrstündigen Einsatz waren Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, Freunde sowie Anwohner dabei, mit Schrubber, Wurzelbürste und Feudel die großen Solarflächen zu reinigen. Nun ist alles wieder blitzblank.
Wir danken allen Aktiven für diesen Einsatz.


Bürgersolarkraftwerke präsent

September 2019
Bei herrlichem Wetter und großem Zulauf fand am 7. und 8. September in Buchholz das jährliche Stadtfest statt.
Wie jedes Jahr stellten sich viele Initiativen und Vereine mit Ständen und Aktionen dem Publikum vor.

Erstmals haben auch wir uns als regionale Solargenossenschaft mit einem Stand am Samstag vorgestellt. Betreut wurde unser Stand für den Vorstand von Silvia Ogiolda und von den Aufsichtsratsmitgliedern Ingrid Greiner und Helmut Unger. Die Besucher und Besucherinnen erhielten von ihnen informative Einblicke in unsere ‚ehrenamtliche‘ Arbeit und Informationen zu den von uns bisher realisierten Photovoltaikanlagen.
Bei vielen intensiven Gesprächen konnten wir auch auf unseren Kooperations-Partner Naturstromwerk hinweisen, der einen günstigen Tarif für regionalen Ökostrom anbietet.

Solarstromperspektiven für Niedersachsen

Juni 2019
Wir haben Anfang Juni 2019 an der Fachtagung „Solarstromperspektiven für Niedersachsen“ in Hannover teilgenommen – uns sind guter Laune von der Tagung nach Hause gefahren. Denn die vortragenden Experten – allen voran Rolf Brendel, Leiter des Instituts für Solarforschung in Hameln, machten den Teilnehmern Mut: Es stecke noch viel Entwicklungspotenzial in der Solarenergie. Sowohl was die Weiterentwicklung der Technik angehe, als auch bei den verfügbaren Flächen sei noch viel Luft nach oben.

Erfreulich auch die Einschätzung des Referenten Enno Wieben, bei der EWE Netz in Oldenburg tätig als Entwicklungsleiter Energiesysteme. Er sieht die Netze als belastbar an, auch mit dem unregelmäßig gelieferten Strom aus erneuerbaren Energien fertig zu werden, und stellte dar, dass Technik, die noch vor wenigen Jahren als nicht umsetzbar galt, heute schon selbstverständlich sei.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das der Umsetzung der Energiewende einst den entscheidenden Impuls gegeben hatte, wurde von den Fachleuten inzwischen teilweise als Hemmschuh ausgemacht – zu detailversessen, zu kompliziert, mit Einzelregelungen, die den Ausbau der Erneuerbaren eher behindern als fördern. Die Tagungsteilnehmer sprachen über Chancen und Hemmnisse der Solarenergie, den politischen Willen und die wirtschaftlichen Potenziale, die Kombination von Wind und Sonne und den Einsatz von Speichern. Es war ein reger Austausch, zu dem die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), die den Tag organisiert hatte, jetzt jährlich einladen will.

Die mehr als 120 Fachleute und Teilnehmer demonstrieren bildlich, dass die Deckelung des PV-Ausbaus „weg“ muss (Foto: Ulrich Pucknat; Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies vorne, linke Mitte). Nach heutigem Stand endet die Einspeisevergütung für Solarstrom 2020/2021 – dann werden 52 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland installiert sein, und nur bis zu diesem Ausbauziel ist die Einspeisevergütung zugesagt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bisher keine weitere Regelung getroffen, so dass der Solarstrom-Ausbau erneut ins Stocken geraten könnte. Der Bedarf an Strom aus Photovoltaik liegt jedoch um ein Vielfaches höher, damit die Klimaschutzziele erreicht werden können.

Neue Anlage am Netz

April 2019
Am 1. April um 2 Minuten vor 12 war es soweit: unter den wachsamen Augen von Herrn Bargmann von den Buchholzer Stadtwerken legte ein Mitarbeiter des Anlagenbauers den Schalter um, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der neuen Boulder- und Gymnastikhalle ging in Betrieb. Von diesem Zeitpunkt an liefert sie umweltfreundlichen Strom für den Kletterturm und für die kurz vor der Fertigstellung stehende Sporthalle.
Dank des strahlenden Sonnenhimmels waren nach drei Betriebsstunden bereits 58 Kilowattstunden auf der Uhr. „Die Anlage erfüllt offensichtlich unsere Erwartungen“, freuten sich Norbert Stein, Vorsitzender der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG, und sein Vorstandskollege Dr. Horst Rudolph. Stein betonte auch, dass dies die zweite Anlage sei, die von der Genossenschaft auf den Dächern des Sportzentrums errichtet worden sei, und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Sportverein.

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG wurde, wie viele wissen, 2007 von einigen „Rosengärtnern“ gegründet, die ihren Anteil dazu beitragen wollten, dem Klimawandel zu begegnen. Sie starteten mit einer kleinen Solaranlage auf dem Dach des Kirchen-Gemeindehauses in Klecken.
Inzwischen betreibt die Genossenschaft mehrere Anlagen im Landkreis und ihre mit 70 kWp bislang größte in Wilhelmsburg. Die Genossenschaft hat inzwischen 150 Mitglieder, die eine Einlage von mindestens 250,- Euro geleistet haben. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten ehrenamtlich, es gibt auch keinerlei bezahlte Mitarbeiter. Dadurch kommt jeder verdiente Sonnen-Euro dem Bau und Betrieb weiterer Anlagen zu Gute. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied. Denn nur, wenn viele an einem Strick ziehen, sind wir in der Lage, unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen“, meinte Norbert Stein anlässlich der Inbetriebsetzung und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „und gegen eine kleine Verzinsung von zwei bis drei Prozent kann man ja auch nichts haben“. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei den Solar-Kraftwerken Rosengarten eG!

Gemeinsam für mehr Sonnenstrom in der Hansestadt

Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG unterstützt die Solaroffensive Hamburg

April 2019
Mit dem Motto, Hamburgs „Dächer blau“ zu machen, ist die Solaroffensive Hamburg im Herbst vergangenen Jahres gestartet, um mehr Strom aus Sonnenenergie in der Hansestadt zu produzieren. Das Ziel ist es, bis 2020 auf 5000 weiteren Dächern oder Fassaden Sonnenstrom zu ernten. Gerne unterstützen die Bürger-Solarkraftwerke diese Initiative – Ende Januar 2018 gab es das erste Treffen mit den Initiatoren.

Gestartet auf Betreiben der Klimaschutzorganisation Hamburger Klimawoche und der Bürgerenergiegenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG haben sechs Unternehmen und Organisationen der Branche die ersten Schritte in die Hand genommen. Mit dabei sind von Anfang an der Anlagenbauer DZ-4 sowie die Energieversorger Greenpeace Energy, Hamburg Energie, Lichtblick und Naturstrom.

Die Dächer „blau“ zu machen, soll heißen, sie mit Solarmodulen zu versehen. Beim Treffen im Januar zeigte sich, dass Hamburg im Vergleich mit anderen Bundesländern weit abgeschlagen ist was die Stromproduktion aus Sonnenenergie angeht. Dabei sei, rechnete Matthias Ederhof von EnergieNetz Hamburg vor, das Potenzial bundesweit bei weitem nicht ausgeschöpft: 1.200 Quadratkilometer potenzielle Flächen gebe es auf Dächern, an Fassaden, versiegelten Flächen, und entlang der Autobahnen und Schienenwege, da seien laut einer Potentialstudie des ISE bis zu 170 GWp zusätzliche solare Stromerzeugung möglich.

Die Solaroffensive arbeitet zum einen daran, wichtigen Themen mehr Öffentlichkeit zu geben – derzeit informiert sie umfassend über Mieterstrom. Zum anderen knüpft sie Kontakte in andere Branchen – sehr gute Gespräche habe es bereits mit Organisationen der Wohnungswirtschaft gegeben. Dass dabei schon viele Impulse gekommen seien, bestätigte Ulf Rietmann von Naturstrom – zum Beispiel bei Fragen der finanziellen Förderung von Photovoltaik im Wohnungsbau. Beim Treffen im Januar spielte die Frage der Ästhetik von Modulen eine Rolle, die von Architekten und Solarbegeisterten nicht unbedingt gleich gut beurteilt wird. Letztlich nicht unwichtig, denn Architekten würden nur in ihre Entwürfe aufnehmen, was Ihnen auch gefalle.

Um effizient zu arbeiten, haben die sechs federführenden Akteure der Solaroffensive jetzt Themengebiete definiert und personell besetzt, bei denen sich die Unterstützer einbringen können. Die Bürger-Solarkraftwerke wollen derzeit vor allem in ihrer eigenen Arbeit Öffentlichkeit für das Bündnis schaffen.

Petra Reinken